der arbeitsmarkt | 04/2009 | Text: Doris Braun

Der dekorierte Arbeitsplatz – ein Mikrokosmos

Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen immer mehr. Ob gross oder klein, ob stationär oder mobil, der Arbeitsplatz ist die zweite Heimat des modernen Menschen. Unsere Kollegen oder ein Gummibaum ersetzen mitunter die Familie, und unsere Jobprobleme schleppen wir mit in den Feierabend. Laut Bundesamt für Statistik arbeiten wir jährlich 1919 Stunden. Hochgerechnet auf eine Lebensarbeitsdauer von 45 Jahren sind das mehr als 86 000 Stunden. Eine kleine Ewigkeit, die man sich angenehm einzurichten sucht.

Die meisten Menschen sind stolz auf einen schönen Arbeitsplatz und schätzen die Möglichkeit, ihn flexibel und mit Attributen aus der Wohn- und Freizeitwelt gestalten zu können. Was Unternehmen mehr denn je mit integrierten «Wohlfühloasen» für ihre ­Mitarbeitenden einrichten, gilt für den persönlichen Arbeitsplatz schon lange. Zwar hat das Familienfoto auf dem Schreibtisch mehr oder weniger ausgedient - denn man hat es heute auf dem Bildschirm. Doch das Pin-up-Girl im Spind, der kleine Kaktus auf dem Pult oder der Glücksbringer in der Führerkabine sind nicht wegzudenken. Wir haben für Sie einige Beispiele zusammenge­tragen, wie der Arbeitsplatz zu einem Tummelplatz menschlicher Freuden und Eitelkeiten werden kann.

 
 
 

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