der arbeitsmarkt | 15.06.2010 | Text: Sven Rosemann
Remo Buchmann, 32, Polizeiwachtmeister der Stadtpolizei Zürich
Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?
Die war gut und ich fühlte mich fit. Das ist gut so, denn ich muss in meinem Job immer gegenwärtig und bereit sein, was immer kommen mag. So sollte es jeden Tag sein.
Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?
Nun, es wäre schön, wenn gewisse Leute, die wir auf Streife antreffen, nicht immer so viel zu reklamieren hätten. Es ginge auch freundlicher, denn wir bemühen uns auch.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Ich liebe die Abwechslung: Jeder Tag ist komplett anders, als der andere und ich weiss nie, was kommt. Das passt mir.
Hätten Sie gerne mehr Freizeit?
Nein, eigentlich nicht. Ich bin zufrieden.
Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?
Skandalös und schlimm: Ich kann mir vorstellen, dass es auch dieses mal wieder die untersten Schichten der Bevölkerung am härtesten trifft. Beispielsweise so, dass es viele Arbeitslose gibt und die allgemeine Unzufriedenheit gross ist. Das werden wir bei unserer Arbeit sicher irgendwie spüren.