der arbeitsmarkt | 24.06.2010 | Text: Philipp Gafner

Blitzlicht

Adrian Hofer, 32, Student und Russischlehrer aus Basel

Blitzlicht
Foto: Philipp Gafner

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?

Gut. Ich wusste genau, was mich heute erwartet. Es stand Verschiedenes an, was
ich weitertreiben musste, was aber zumeist nicht an einem Tag erledigt werden
kann: für die Abschlussarbeit recherchieren, die Sprachkurse vorbereiten, die ich
gebe, und so weiter. Gefreut habe ich mich schon am Morgen auf das Mittagessen
mit meinem Mitbewohner. Wir gehen regelmässig in ein Jugend- und
Kulturzentrum, wo man sehr gut isst

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?

Ich mir selber, wenn ich nicht alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Oder
ich ärgere mich über technische Hilfsmittel, die sich stets verändern, kaum
beherrscht man sie. Was mich auch aufregt, sind Bücher, die ich in der Bibliothek
nicht bekommen kann, wenn ich sie dringend brauche. Solche Einschränkungen bei
der Arbeit sind mir zuwider.

Was gefällt Ihnen an ihrem Job?

Dass ich eine spannende, vielseitige Arbeit habe und mit Menschen in Kontakt
komme.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?

Eigentlich nicht, ich habe genug Freizeit.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?


Bis jetzt nicht direkt. Aber ich reagiere gereizt auf die Ausrede, dass wegen der
Krise nun das und jenes eingespart werden müsse.

 
 
 

Archiv-/Themen-Suche