der arbeitsmarkt | 24.06.2010 | Text: Li Sulejmanagic

Blitzlicht

Johanna Wedl, 24, Kommunikatorin, Zürich

Blitzlicht
Foto: Li Sulejmanagic

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?

Entspannt, lustvoll und energiegeladen. Ich wusste heute genau, was mich bei der
Arbeit erwarten würde und ich habe mich auf diesen Tag gefreut.

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?


Wenn Leute sehr ungeduldig sind und sich keine Zeit nehmen, ihre Anliegen
darzulegen oder Fragen in Ruhe zu beantworten. Und was mich auch stört, ist,
wenn man Feedback erhält, das auf persönlicher und nicht auf fachlicher Ebene ist.
Am meisten nervt mich aber, wenn ich zu wenig Arbeit habe und die Zeit im Büro
absitzen muss.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?


Dass er sehr abwechslungsreich und vielseitig ist. Ich kann selbständig arbeiten,
habe flexible Arbeitszeiten und bei uns herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?


Eigentlich nicht. Ich finde die Situation, wie sie jetzt gerade ist, ok.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?

Ich sehe, dass es schwierig ist, einen neuen Job zu finden. Und sonst wirkt sich die
Wirtschaftskrise im Alltag vielleicht so aus, dass man mehr über den eigenen
Arbeitsplatz nachdenkt und sich mehr Sorgen über das Finanzielle macht. Man
leistet sich wahrscheinlich weniger und spart das Geld lieber.

 
 
 

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