der arbeitsmarkt | 24.06.2010 | Text: Andrea Duttwiler

Blitzlicht

Karin Merian, 42, Übersetzerin in Zürich

Blitzlicht
Foto: Andrea Duttwiler

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?

So gut wie meist. Heute war ich einfach früher dran und daher noch etwas
verschlafen. Aber ich war bereit, um die zum Teil auch weniger angenehmen
Arbeiten des Tages anzupacken.

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?


Insbesondere, dass ich wenig mit anderen Menschen zu tun habe, sowie der stetig
steigende Zeitdruck.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?


Dass ich relativ selbständig arbeiten kann. Und das Übersetzen an sich, die Arbeit
mit der Sprache. Ebenso, dass jeder Text immer wieder neue Herausforderungen
mit sich bringt, aber gleichzeitig auch eine gewisse Routine entsteht.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?

Manchmal schon, es ist aber kein dringendes Bedürfnis. Aus diesem Grund und
weil mein Partner seine Arbeitszeit nicht reduzieren kann, bleibt im Moment alles,
wie es ist.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?


Privat spüre ich bisher noch keine Auswirkungen. Am Arbeitsplatz jedoch steigt die
Unsicherheit. Und in meinem Bekanntenkreis gibt es bereits Personen, die ihre
Stelle verloren haben, was mich zum Teil recht beschäftigt.

 
 
 

Archiv-/Themen-Suche