der arbeitsmarkt | 05.09.2011 | Text: Thomas Kümin

Blitzlicht

Felix von Reischach, 29, Forscher im Bereich Mobile Applications, Zürich

Blitzlicht

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?

Sehr gelöst. Ich habe grosses Glück, denn an meiner Arbeitsstelle ist die Flexibilität relativ hoch, und ich kann meine Präsenzzeit zu einem gewissen Grad selber einteilen. Mein Arbeitsweg ist kurz und lässt sich gut mit dem Velo abfahren. Ein Teil meines Arbeitswegs führt dem Zürichsee entlang. Das geniesse ich, wenn nicht gerade zu viel Verkehr ist.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?

Am meisten schätze ich das innovative, kreative Element: Ich kann neue Dinge ausprobieren und gestalten. Darüber hinaus ist, wie bereits gesagt, in der Forschung die Flexibilität für den Einzelnen sehr hoch. Das heisst, man kann sehr gut mitbestimmen, an welchen Themen man arbeitet und mit wem und von welcher Lokalität aus.

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?

Die administrativen Tätigkeiten und die Einhaltung von Prozessen und Ähnlichem. Unsere Forschungsprojekte sind stark mit öffentlichen Geldern gefördert. Projektanträge schreiben ist da zum Beispiel ein notwendiges Übel.

Welchen Stellenwert hat Arbeit in Ihrem Leben?

Wir alle verbringen einen grossen Teil unseres Lebens bei der Arbeit. Allein dadurch hat die Arbeit in meinem Leben einen grossen Stellenwert. Aber nicht nur die zeitliche Komponente ist für mich von Bedeutung. Für mich ist es auch wichtig, Wert zu schaffen, etwas beizutragen, etwas zu verändern in der Welt.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?

Es gab schon andere Zeiten, aber im Moment bin ich ganz zufrieden mit meiner Work-Life-Balance.

 
 
 

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