der arbeitsmarkt | 30.11.2011 | Text: Benjamin Hämmerle

Blitzlicht

Maurice Desiderato, 33, PR-Berater, Bülach

Blitzlicht
Foto: Benjamin Hämmerle

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute zur Arbeit gingen?
Gut. Ich war gerade in den Ferien und habe mich gut erholt. Ich stehe gerne früh auf, meist so um halb sieben. Im Zug nach Zürich kann ich dann entspannt Zeitung lesen und bin um etwa Viertel nach acht im Büro.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Abwechslung. Ich kann mich immer wieder in neue Themen einarbeiten. Im Moment betreue ich Kunden aus den Bereichen Recycling, Aus- und Weiterbildung und Arbeitswelt. Mir gefällt das projektbezogene Arbeiten: Man setzt sich eine Zeit lang intensiv mit einem Thema auseinander, kann es dann aber wieder zur Seite legen, wenn das Projekt beendet ist.

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?
Es gibt Momente, in denen die Arbeit langsamer vorankommt, als ich es mir wünschen würde. Und natürlich gibt es Themen, die mich weniger interessieren als andere, aber das gehört zum Job.

Welchen Stellenwert hat Arbeit in Ihrem Leben?
Einen grossen! Immerhin verbringe ich jeden Tag acht Stunden damit - da ist es mir schon wichtig, dass mir die Arbeit Spass macht und ich meine Stärken einbringen kann. Klar brauche ich auch einen Ausgleich. Ich spiele in einem Fussballclub und treibe auch sonst viel Sport. Aber ich bin auch gerne mal allein daheim und lese ein Buch, koche oder döse auf dem Sofa.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?
Sicher gibt es Tage, an denen ich lieber nachmittags um vier nach Hause gehen würde als bis sechs weiterzuarbeiten. Aber die Frage nach mehr Freizeit stellt sich eigentlich für mich gar nicht. Ich habe mich entschieden, hundert Prozent zu arbeiten, und bin zufrieden mit der gegenwärtigen Situation.

 
 
 

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